ADP Bokel
Leider fehlen uns hierzu noch die Bilder, aber zumindest den amüsanten Bericht von Kathy (ehemaliges Mitglied der Mighty Discdogs) könnt ihr schonmal lesen!
Ja, man mag es kaum glauben, aber jetzt sind auch wir in den Genuss
gekommen, unser grenzenloses Talent auf einer Vorführung zeigen zu
dürfen.
Und wir waren schrecklich aufgeregt, Schweißhände, übermäßige
Toilettengänge und nächtliche Panik-sms mit inbegriffen! Immerhin fand
das Ganze in unserer näheren Umgebung statt und somit war die Gefahr
groß, daß einen die zuschauenden Applaudierer auch kennen, was im
Falle des totalen Versagens natürlich grausam gewesen wäre...
Aber
eigentlich lief alles für's erste Mal ganz gut. Unser Ort des
Geschehens war das alljährliche Bokeler Hunderennen, auf dem wir (für
wahre Frisbeespieler zu einer geradezu nächtlichen Zeit, also ca. 9.30h
am Sonntag) aufschlugen. Außer unserer Vorführung, die dem Publikum
nach dem Rennen das Warten auf die Ergebnisse verkürzen und die Gier
nach dem Plastikspiel ins Gehirn zimmern sollte, dominierte den ganzen
Tag der uneingeschränkte Anblick von Pudeln in allen Variationen.
Ehrlich, ich habe noch niemals soo viele Pudel auf einem definierten
Fleck gesehen, was aber natürlich daran liegen konnte, daß wir uns auf
dem Platz der Bokeler Pudelfreunde (oder so ähnlich...) befanden. Das
aber nur am Rande. Der Platz war in Ordnung, um darauf zu spielen, was
bei Nicole und mir eigentlich nur bedeutet, daß ein Airbounce möglich
ist und nicht allzuviele Löcher im Boden das Bestreben haben, uns
heimtückisch und vorsätzlich die Beine brechen zu wollen. Die Hunde
waren nach ihrem High-Speed-Rennen in der richtigen Grundstimmung und
so konnte es also losgehen.
Über den Fakt, daß sich der nette
Ankündiger am Mikro wahrscheinlich aufgrund eines zu langen
Zusammenlebens mit Pudeln aller Farbe geweigert hat, den englischen
Namen unserer Sportart auszusprechen, wollen wir mal liebevoll
hinwegsehen. Nicole und Paul waren zuerst dran und haben echt gut
gespielt. Ein großes Lob an den kleinen Paul, der vor fünf Monaten noch
nicht mal eine Scheibe abgeben wollte und jetzt ohne Probleme eine
ganze Kür spielt. Aber es war faszinierend zu sehen, daß der meiste
Applaus einfach dann kam, wenn Paul möglichst hoch in die Luft
gesprungen ist. Das beeindruckt wohl wirklich am meisten.
Bei meiner
Wenigkeit lief auch soweit alles glatt, wenn auch etwas schnell
aufgrund der doch anwesenden Nervosität. Aber schweißnasse Hände auf
durchgesabberten Jawz entschuldigen sich sofort in dem Moment, in dem
ein glücklich hechelnder Hund nach dem Spiel zielstrebig auf eine
Wasserschüssel zusteuert und die Pudelfreunde in die Hände klatschen.
Justin und Diana konnten uns verletzungsbedingt nur seelisch und an der
Kamera beiwohnen, was ja aber nicht zu unterschätzen ist. Alles in
allem hat es aber großen Spaß gemacht und war eine gute Übung für unser
erstes Turnier am nächsten Wochenende. Man drücke uns die Daumen und
Pfoten...!
Ich hoffe, dass wir noch ein paar Bilder folgen lassen können...